• Peter Zeitlhofer

Der Graukogel

Ein Paradies hoch über dem Gasteinertal

Was gibt es Schöneres, als den Alltag einmal hinter sich zu lassen, den Rucksack zu packen, die Bergschuhe fest zu binden und loszumarschieren. Wenn sich dann auch noch ein waschechter Nationalpark Ranger als Guide anbietet und die Geheimnisse der Berge und der Natur mit einem teilt, dann könnte der Tag ja kaum noch besser und aufregender werden. So wie an diesem herrlichen Sommertag, an dem ich gemeinsam mit Hans Naglmayr den Graukogel unsicher machte, dabei einen hunderte Jahre alten Zirbenwald entdeckte, meine Beine in einen wunderschönen Bergsee streckte und ganz nebenbei auch noch lernte, wie man denn umherfliegende Vögel anlockt. Genau das möchten Sie auch erleben? Dann sollten Sie hier unbedingt weiterlesen.



Das Gasteinertal ohne Wasser, das wäre wie Skifahren ohne Schnee, ein Sommer ohne Sonne, oder auch Segeln ohne Wind. Schlichtweg nicht vorstellbar. Doch es sind nicht nur die wunderbaren Bäche, die rauschenden Flüsse, die imposanten Wasserfälle oder auch die malerischen Bergseen, die dieses Tal so unvergleichlich machen. Es ist vor allem das hochwertige Trink- und Thermalwasser, das hier aus den Tiefen der Berge wieder ans Tageslicht quillt. Seit vielen Jahrzehnten, ja Jahrhunderten, sorgt es für den Ruhm Gasteins und trägt den Namen des Tals in die Welt hinaus. Aus 17 Quellen am Fuße des Graukogels wird dieser Schatz aus dem Nationalpark Hohe Tauern gewonnen, nachdem das Niederschlagswasser hoch oben auf dem Berg, auf ca. 1.800 Metern, versickert, durch die vielen Gesteinsschichten auf gut 2.000 Meter absinkt und viel später und erwärmt wieder in Bad Gastein hervortritt. Immer wieder blicke ich beim Gedanken an dieses Wunder der Natur zum imposanten Gipfel des Graukogels hoch und fasse schließlich den Entschluss, diesem Berg doch einmal einen Besuch abzustatten. Und wer könnte sich für dieses Vorhaben besser eignen als Hans Naglmayr. Der Gasteiner aus Leidenschaft ist nicht nur Nationalpark Ranger im Nationalpark Hohe Tauern, sondern auch einer der größten Bergkenner und –liebhaber, die mir jemals begegnet sind. Besser könnten die Vorzeichen für eine tolle Bergtour also nicht sein. Hier geht's zur Geschichte.

 

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